Die Fichtennüssla von Dechendorf

Die Fichtennüssla feiern ...

Ein Rückblick auf den Fasching 2011

Noch im alten Jahr wurde geplant und diskutiert. Soll der Wagen umgestaltet werden, soll mal ein gesellschaftliches oder politisches Thema aufgegriffen werden? Über neue Kostüme als Wikinger oder auch Fichtennüssla- Masken wurde gesprochen. Manches wurde beschlossen und wieder verworfen. Letztendlich wurde der Wagen im Grunde belassen aber mit einem neuen helleren Himmel versehen und mit ein paar farbigen Streifen etwas freundlicher gestaltet. Die Akustik auf dem Wagen wurde durch zwei zusätzliche Boxen verbessert. Auch für die Faschingsdienstagsfeier gab es eine neue Idee. Warum nicht mal einen Faschingsball im Gemeindehaus organisieren. Dieser Vorschlag verursachte erst mal hitzige Diskussionen. Muss es unbedingt immer größer werden? Oder ist es vielleicht doch schöner mit ein paar mehr Freunden und Bekannten zu feiern? Im Gemeindehaus wäre mehr Platz und man könnte mehr für die Kinder bieten, denn für die Kinder wurde ja der Verein gegründet. Nach dem Schwabacher Faschingszug könnten Spiele vor allem für die Kinder vorbereitet werden und später könnten sich die Erwachsenen auf der Tanzfläche austoben. Ja aber wer macht die ganze Arbeit? Wer ist dann für Speis und Trank zuständig? Viele Fragen, die dann durch das Organisationsteam gelöst wurden und letztendlich konnte dann doch fast jeder von der Idee überzeugt werde. Für die Spiele am Nachmittag gewann man die Jugendlichen aus Dechendorf und deren Freunde, die sich begeistert mit viel Einsatz um die Planung der Spiele kümmerten. Auch um die Musik haben sich die Jugendlichen gekümmert. Und dafür gilt dem Team um Christian Winter viel Lob.

Wie auch in den letzten Jahren war der Schwander Faschingszug der Auftakt für die Fichtennüssla. Bei trüber nasser Witterung fand man sich am Sonntag den 27.02.2011 in der Zugaufstellung ein. Und prompt als sich der Wagen der Fichtennüssla in Bewegung setzte begann es heftig zu regnen. Doch zum Glück nur für kurze Zeit und danach blieb es trocken. Trotz des unangenehmen Wetters faden sich wieder zahlreiche Zuschauer entlang der Strecke ein.

Am darauffolgenden Samstag den 05.03.2011 hatten sich die Fichtennüssla für den Umzug in Großweingarten eingefunden. Einige Nüssla waren im Jahr zuvor als Zuschauer dort und waren von dem kleinen Umzug begeistert. Bei strahlendem Sonnenschein ging es durch die kleine Stadt vorbei an vielen kostümierten Besuchern.

Auch am Schwabacher Faschingszug am 08.03.2011 fuhren die Fichtennüssla mit ihrem Wagen mit. Wie schon an den vorangegangenen Umzügen verteilte man mit einer Angel Faschingskrapfen, welche sich die Besucher ergattern mussten, was doch immer wieder zu lustigen Szenen führte. Obwohl das Publikum in Schwabach oft aufdringlich und ungehobelt auf die Zugteilnehmer zugingen.

Schon am Abend des Rosenmontags wurde der Gemeindesaal bestuhlt und geschmückt. Gegen 16 Uhr trafen am Faschingsdienstag die ersten geladenen Gäste in Rohr ein. In der ersten Zeit waren es vor allem die Kinder die auf ihre Kosten kamen. Viele lustige Spiele wie „Die Reise nach Jerusalem“, „Der Obstsalat“, „Limbo“ oder Sackhüpfen und Tanzrunden brachten aber nicht nur den kleinen sondern auch den Erwachsenen viel Spaß.

Jeder Gast brachte etwas für das Kuchenbuffet oder das kalte Buffet mit, so dass es viele leckere Sachen zum Essen gab. Für Kaffee und die Getränke haben die Fichtennüssla gesorgt.

Ab ca. 20 Uhr war dann die Tanzfläche freigegeben und der DJ Chrisi brachte so manchen Tanzmuffel mit Oldies, Liedern aus der Zeit der neuen deutschen Welle oder aus den 80ern auf die Tanzfläche. So richtig heizte er erst in der letzte Stunde ein als er die Musik der Jugend auflegte, welche aber sowohl bei jung als auch bei den etwas älteren sehr gut ankam. Um Mitternacht war dann aber pünktlich Schluss und unser Vorstand Toni bedankte sich recht herzlich bei allen die mitgeholfen haben und vor allem bei den Jugendlichen die sich viel einfallen ließen und von Nachmittag bis zum Schluss aktiv zum Gelingen beigetragen haben.
Verfasser: Gerhard Peipp